Bodenfliesen verlegen

Bodenfliesen verlegen

Bodenfliesen verlegen

Jeder Heimwerker, der was auf sich hält, wird irgendwann selber Bodenfliesen verlegen. Also zeigen wir Dir schon mal, wie das am besten gelingt! Im Werkzeugkeller oder unter der Werkbank sind Böden gefragt, die etwas aushalten. Feinsteinzeug ist besonders hart im Nehmen und daher die ideale Wahl für unseren neuen Lagerraum neben der Garage. Die Vorarbeiten sind bereits erledigt: Der alte Boden wurde rausgerissen und die Fläche nivelliert. Jetzt müssen wir noch die Bodenfliesen verlegen. Doch wie funktioniert das noch mal? In dieser Video-Anleitung machen wir Schritt für Schritt vor, wie sich Bodenfliesen richtig verlegen lassen. So erklären wir u.a., wie man das Fliesenmuster plant, wie man Fliesen richtig zuschneidet und wie der Fliesenkleber aufgetragen wird. Auch das korrekte Ausrichten der Fliesen und der gelungene Abschluss stehen auf dem Programm. Und das alles in nur einer kompakten Anleitung! Die Schritt für Schritt Anleitung gibt es auch auf diybook: https://goo.gl/00qbTk Mehr zum Bodenfliesen verlegen gibt’s hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PL1iqeWRKFkC5QOYsGKBLPdj0Fn2982W4r Hat Dir das Video gefallen? Dann abonniere uns doch: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=diybook Andere Kanäle von diybook Websites – https://diybook.de, https://diybook.at, https://diybook.ch Instagram – https://www.instagram.com/diybook.at Facebook – https://www.facebook.com/diybook diybook – Das Portal für Heimwerker und Profis! Auf diybook finden sowohl angehende Selbermacher, wie auch bereits waschechte Heimwerker und sogar Profis Anleitung, Ratgeber, Tipps und Tricks rund ums Bauen und Renovieren in Haus und Garten. diybook – Let’s get it done! #Bodenfliesen #verlegen #Fliesen
Manchmal ist es Zeit für einen Tapetenwechsel.
Besser gesagt, für einen neuen Bodenbelag!
Fällt die Wahl dabei auf Fliesen,
fragt sich der geschickte Heimwerker natürlich,
ob er das auch selber schafft.
Wir glauben schon und machen es vor.
Also ran ans Werk!
Eine der wichtigsten Vorarbeiten
ist bereits abgeschlossen:
Das Nivellieren.
Nur ein absolut ebener Boden
garantiert ein tolles Ergebnis.
Und wie der gelingt, zeigt Dir das verlinkte Video.
Nun tragen wir erst einmal eine Grundierung auf.
Sie reguliert das Saugverhalten der Ausgleichsmasse
und sorgt dafür, dass sich der Fliesenkleber
perfekt mit dem Untergrund verbindet.
Die Grundierung wird dabei mit der Malerbürste
satt auf den Boden aufgetragen.
Für größere Flächen, kann dafür auch
eine Farbrolle verwenden werden.
Ist das geschafft, steht eine Pause
von 24 Stunden auf dem Programm.
In der Zwischenzeit kümmern wir uns
um einen Verlegeplan.
Je nach Geschmack kann der Verschnitt dabei
auf allen Seiten gleichmäßig aufgeteilt werden
oder eben nicht.
Hier wird er auf Wunsch des Hausherrn in Längsrichtung
zur Gänze an das andere Ende des Raumes gelegt,
in der Breite jedoch zu gleichen Teilen aufgeteilt.
Am nächsten Tag messen wir
die ersten zwei Fliesenreihen ein
und markieren das Kleberbett mit einer Schlagschnur.
Danach kümmern wir uns um den Fliesenkleber.
Wir legen die laut Hersteller benötigte Wassermenge
von ca. 6 Litern Wasser vor
und rühren den Kleber mit dem Rührwerk an.
Die Drehzahl sollte dabei 200-400 Umdrehungen
pro Minute nicht übersteigen.
Nach einer Rastzeit von ca. fünf Minuten
mischen wir den Kleber nochmals durch.
Anschließend bringen wir eine große Menge
Fliesenkleber auf den Boden auf.
Mit einer Zahnkelle spachteln wir den Kleber auf
und ziehen überflüssiges Material
mit der gezahnten Seite ab.
Die Größe der Zahnkelle richtet sich dabei
immer nach der Größe der Fliesen.
Bei Fliesen bis zu einem Format von
30×30 cm kommt eine 6-8 mm große,
für größere Fliesen, wie auch in diesem Fall,
eine 8-12 mm große Zahnkelle zum Einsatz.
Auf diese Weise entsteht ein homogenes Kleberbett,
in dem alle Fliesen auf gleicher Höhe
zu liegen kommen.
Etwas anders sieht der Vorgang bei Untergründen
wie z.B. gewerblichen Flächen, Lagerräumen,
Räumen die mit Stuhlrollen befahren werden
oder im Außenbereich aus.
Denn dort wird der Kleber zusätzlich auch auf der Fliese, als Kratzspachtelung, aufgetragen,
um eine bessere Haftung zu erreichen.
Diese Methode wird dann als
„Buttering-Floating” bezeichnet.
Ist der Kleber dann aber aufgetragen,
können endlich die ersten Fliesen eingesetzt werden.
Aber Achtung:
Die Fliesen werden dabei ins Kleberbett geschoben.
Das bedeutet, dass wir die Fliesen
auf einer Seite ansetzen,
sie dann ins Kleberbett fallen lassen
und um Fugenbreite in Position schieben.
Danach werden die Fliesen nur noch leicht angedrückt.
Das war‘s!
Diesen Vorgang wiederholen wir Fliese für Fliese.
Auf der anderen Seite angekommen,
steht auch schon der erste Schnitt an.
Wir messen dazu die benötigte Breite,
abzüglich der Fugenbreite, aus
und übertragen diesen Abstand auf eine ganze Fliese.
Danach ritzen wir die Fliese
mit dem Fliesenschneider ein
und brechen sie mit einem beherzten Ruck.
Geschafft!
Auch diese Fliese setzen wir ins Kleberbett ein.
Sind die ersten beiden Reihen dann einmal verlegt,
kümmern wir uns um die genaue
Ausrichtung der Fliesen.
Dazu legen wir einen Richtscheit an die
uns zugewandte Fliesenreihe an
und bringen diese Reihe in eine Flucht.
Gleichzeitig richten wir aber auch
alle anderen Fliesen so aus,
dass ein möglichst homogenes Fugenbild entsteht.
Auf die Verwendung von Fliesenkreuzen
verzichten wir dabei ganz bewusst.
Denn da Fliesen produktionsbedingt
nie von exakt gleicher Größe sind,
würden wir damit nur eine
einheitliche Fugenbreite sicherstellen.
Die Fliesen selbst wären dagegen leicht versetzt.
Kein schöner Anblick!
Wir zeichnen nun Reihe für Reihe an,
spachteln den Fliesenkleber auf den Boden auf
und schieben nacheinander Fliese für Fliese ein.
Wichtig ist, dass die Fugen dabei sauber bleiben.
Denn wird die Fliese in die falsche Richtung geschoben
oder zu fest angedrückt,
dann füllt sich die Fuge mit Fliesenkleber.
Das macht das spätere Verfugen zur Qual.
Die Arbeiten gehen gut voran, und schon bald
sind wir bei der letzten Reihe angekommen.
Leider muss hier nun fast
jede Fliese geschnitten werden.
Wenn allerdings die benötigten Streifen
zu klein ausfallen,
ist mit dem Fliesenschneider nichts mehr zu machen.
Hier behelfen wir uns einfach mit dem Winkelschleifer.
Nach dem Einsetzen der letzten Fliese ist es geschafft.
Das sieht gut aus!
Der Raum erscheint schon jetzt in neuem Glanz.
Jetzt fehlt nur noch das Verfugen der Fliesen.
Wie das geht, zeigt Dir aber ein anderes Video.
Hat Dir dieses Video gefallen,
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